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Berghütte Capanna Monte Bar

29.05.2017

Ende Mai Eröffnung der von Laube gebauten Berghütte Capanna Monte Bar

Laube hat in Rekordzeit die Berghütte Capanna Monte Bar gebaut. Der Bau nach Projekten der Architekten Oliviero Piffaretti und Carlo Romano wurde durch die beträchtliche Unterstützung verschiedener öffentlicher und privater Stellen ermöglicht.

Die Hütte (im Eigentum der Tessiner Sektion des SAC und neben der alten Hütte gelegen), weist eine Hauptstruktur ganz aus Holz auf, von Laube durch Montage von vorfabrizierten Elementen erbaut. Aus Beton sind dagegen das Kellergeschoss und der große Kamin: Er ist das Herz des Erdgeschosses und vermittelt den Wanderern ein Gefühl von Wärme und Zusammengehörigkeit: Hier singen sie, berichten über ihre Erfahrungen, knüpfen neue Freundschaften und bereiten die nächsten Ausflüge vor.

Wie bei allen anderen Gebäuden von Laube ist der ökologische Fußabdruck gering. Die Hütte kann dank Elektrizität ganzjährig genutzt werden und ihr Wassersystem ist an eine Filteranlage angeschlossen. Die sehr kompakte Bauweise macht die Hütte gemütlich und funktionell. Ein ausgeklügeltes System von Öffnungen sorgt für Tageslicht in allen Räumen. Beispielsweise werden die Treppen zum Obergeschoss durch ein Dachfenster erhellt, während der Speisesaal mit seinen großen Glasfenstern ein 360°-Panorama bietet. Dieser Raum wird ganztägig beheizt, aber es gibt natürlich mehr: Ein Workshoplokal für 20 Personen und verschiedene Schlafzimmer mit Doppelstockbetten für insgesamt 44 Personen. Badezimmer im perfekten Hütenstil auf dem Gang. Es gibt aber auch einen Raum für die Bergschuhe, einen Trocknungsraum für die Kleider, einen Einstellraum für Mountainbikes, wo Batterien aufgeladen werden können und eine kleine Werkstatt. Die große, windgeschützte Sonnenterrasse erreicht man über den Speisesaal oder die Küche. Im Andenken an die alte Hütte bewahrt sie deren Geometrie und bietet eine herrliche Aussicht auf den Luganer See, die Alpen und die Po-Ebene.

Wie bei Laube üblich steht Holz im Zentrum der Bauphilosophie der neuen Hütte: Es bildet nicht nur das tragende Strukturelement von Wänden und Dachböden, sondern auch die Verkleidung von Wänden, Decken, Fußböden und Fassaden. Zur Technik: Der Einsatz von sehr dünnen Fertigbauelementen sorgt für größere Räume, eine hermetische Lufthülle und gute Isolation. Dank den Fertigbauelementen von Laube und der ausgezeichneten Planung konnte das ganze Gebäude in der sehr kurzen Zeit von Juni bis November 2016 gebaut werden. Die neue Hütte fügt sich sehr gut in die Landschaft der benachbarten Berggipfel ein und bildet einen wichtigen Orientierungspunkt auf allen Wanderwegen des Monte Bar.

 

 

photo: Davide Adamoli | Exploratorio.ch

 


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